Die Ö²SE-Methode

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Die Marke Ö²SE ist eine eingetragene Marke der Sustainability Intelligence (E2SE Sustainability Rating GmbH).

Nachhaltigkeit (ebenso Sustainability) ist ein Allerweltswort. Eine einheitliche Definition für diesen Begriff hat sich bisher ebenso wenig herauskristallisiert wie ein Standard für die Beurteilung bzw. Messung der Nachhaltigkeit. Das Nachhaltigkeitsverständnis von Sustainability Intelligence (SI) beruht auf acht Prinzipien bzw. Handlungsmaximen, die den Referenzrahmen des Ratingansatzes bilden:

 

 

 

Nachhaltig ist danach alles Tun, welches die Episode, während der Menschen auf dem Planeten Erde menschenwürdig leben, verlängert.

Unternehmen sollten für ihre Anspruchsgruppen (Stakeholder) „attraktiv“ sein: Die legitimen und relevanten Interessen der Anspruchsgruppen sind – im Eigeninteresse der Unternehmen – zu berücksichtigen. Ignoranz gegenüber Kunden, (potentiellen) Mitarbeitern, dem Umfeld am Standort etc. gefährdet früher oder später den wirtschaftlichen Erfolg. Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen zusätzlich für die Finanzmärkte attraktiv sein. Institutionelle Investoren, aber auch private Anleger, suchen attraktive Kapitalanlagen. Ziele und Wünsche, Renditeerwartungen, Risikoeinschätzungen und Vertrauen auf das Unternehmertum sind wesentliche Parameter für die Lenkung von Investitionen.

Allen bisherigen Ansätzen zur Erfassung und Berichterstattung über Nachhaltigkeit ist gemeinsam, dass stets nur bestimmte Aspekte herausgegriffen werden, auf Kriterienkataloge zurückgegriffen wird, Interdependenzen nicht wirklich berücksichtigt werden und offen ist, ob über Wesentliches berichtet wird. Das geringe Vertrauen von Investoren gegenüber den gängigen Ansätzen zeigt: Es fehlt ein belastbares Verfahren, um Nachhaltigkeit ganzheitlich zu erfassen und messbar zu machen. Ausgehend von den acht genannten Prinzipien für nachhaltiges Handeln wird der Rundumblick auf die Nachhaltigkeit durch die Aspekte Ökonomie, Ökologie, Soziales und Ethik ergänzt – Ö²SE. Zusammen mit den zwei Perspektiven Entropie und Pareto ergibt sich das Verfahren, um Nachhaltigkeit ganzheitlich zu erfassen und messbar zu machen.

 1. Suffizienz       Nicht auf Kosten anderer leben.

 2. Subsistenz       Mit Bestehendem so weit wie möglich auskommen.

 3. Effizienz          Nicht vergeuden.

 4. Konsistenz       Sein Tun in Kreisläufen einbinden.

 5. Resilienz          Die Widerstandsfähigkeit erhöhen.

 6. Obsoleszenz    Die Abnutzung generell vermindern.

 7. Genetik           Wesentliche Informationen weitergeben.

 8. Effektivität        In der Zielrichtung strikt sein.